Stoßwelle Hattingen

 

Leiden auch Sie an chronischen Schmerzen an Gelenken oder Muskeln? Viele Menschen sind betroffen. Lassen Sie sich durch chronische Schmerzen am Bewegungsapparat nicht in Ihrer natürlichen Mobilität einschränken sondern versuchen Sie mit Physio Zentral Hattingen Ihre Lebensqualität zurück zu gewinnen.



Die Stoßwelle sollte bewirken, sich von Ihren Beschwerden zu verabschieden!

Eine schnelle, schonende und nichtinvasive Behandlungsmethode ist die radiale Extrakorporale Stoßwellentherapie, kurz rSWT. Physiotherapie Zentral Hattingen hat für Sie nachfolgend alle wichtigen Informationen zu dieser modernen und nachgewiesen wirkungsvollen Therapiemethode zusammengestellt. Selbstverständlich beantworten wir Ihre Fragen aber auch gern persönlich (Link zu Kontakt einfügen)


Was ist eine radiale Stoßwellentherapie?

Ursprünglich kommt die Stoßwellentherapie aus der Urologie und wird bereits seit den 80er Jahren, zur Zerstörung von Nierensteinen, eingesetzt. Neu ist die Behandlung von Triggerpunkten. Der Begriff Trigger kommt aus dem Englischen „to trigger“ und bedeutet „auslösen“. Auslösen deshalb, weil beim Ertasten des Trigger-Punktes zum Teil heftige Schmerzen ausgelöst werden können. Trigger sind dauerhaft verkürzte Muskelfasern, die als schmerzhafte Punkte im Muskel tastbar sind. Befinden sich mehrere Trigger in einem Muskel ist er komplett verspannt. In fortgeschrittenen Fällen bilden sich immer mehr Trigger-Knötchen mit der Folge, dass die Bewegung immer stärker eingeschränkt wird. Andere Muskelgruppen werden belastet um die Bewegungen ausführen zu können. Die Folge sind: Fehlbelastungen und Fehlhaltungen, die zu Knorpelverschleiß, Gelenkreizungen und -entzündungen (Arthrose) und Bandscheibenproblemen führen können.


Anwendungsmöglichkeiten der radialen Stoßwellentherapie

Die rSWT kann grundsätzlich bei schmerzhaften Reizungen der Sehnen- und Muskelansätze meist verursacht durch Über- oder Fehlbelastung bzw. Verschleißerscheinungen zur Anwendung kommen.
 
Zum Beispiel:

·      Tennisarm oder Golferellenbogen
·      chronische Schulterschmerzen
·      Fersenschmerz/Fersensporn
·      Schienbeinkanten-Syndrom
·      Patellaspitzensyndrom
·      Kalkschulter (Tendinitis calcarea)
·      schmerzhafte Sehnenentzündungen am Hüftkamm
·      chronische Achillessehnenbeschwerden (Achillodynie)
·      akute und chronische Schmerzen durch verhärtete Muskelabschnitte, zum Beispiel im Rücken sowie im Schulter- und Nackenbereich
·      allgemeine Schmerztherapie durch gezielte Behandlung von Akupunkturpunkten (Triggerpunkten)

Neben den genannten gibt es viele weitere Krankheitsbilder, bei denen die rSWT sinnvoll sein kann. Gern sprechen wir, von Physio Zentral Hattingen mit Ihnen persönlich über die Möglichkeiten, Ihre Beschwerden mit dieser Therapiemethode zu behandeln.


Wirkung der radialen Stoßwellentherapie

Die Wirkung der rSWT basiert auf dem „Starten“ und „Fördern“ der Selbstheilungskräfte des Körpers. Die hierbei eingesetzten niederenergetischen Stosswellen sind pneumatisch erzeugte Druck- bzw. Schallwellen von niedriger Energie, die weitgehend schmerzfrei über einen Applikator in das schmerzhafte Gewebe übertragen werden. Dadurch wird das Gewebe deutlich besser durchblutet und der Stoffwechsel wird beschleunigt. Somit kann sich das betroffene Gewebe regenerieren, der Schmerz lässt nach und eine eventuelle Bewegungseingeschränktheit bildet sich zurück.


Dauer der Behandlung

Je nach Krankheitsbild dauert eine Behandlung 5 – 15 Minuten. In den meisten Fällen reichen schon 4 – 6 Termine, je 1 x wöchentlich aus um eine deutliche Schmerzlinderung zu erzielen. Die Pausen zwischen den einzelnen Behandlungen dienen der Regeneration des Gewebes.


Behandlungsablauf

Zunächst werden wir, von Physio Zentral Hattingen, zusammen mit Ihnen die Schmerzpunkte ermitteln und genau lokalisieren. Anschließend wird ein Gel auf die zu behandelnde Stelle aufgetragen, damit gewährleistet ist, dass die vom Behandlungskopf abgegebenen Impulse das betroffene Gewebe optimal erreichen. Dabei entsteht durch die Stoßwelle ein sehr großer Reizanstrom, der zum Gehirn weitergeleitet wird. Infolgedessen reicht einerseits die Kapazität der Leitungsfasern (Nerven) nicht mehr aus, den zuvor bestehenden Schmerz zu transportieren, andererseits wird durch den Stoßwellenimpuls über eine körpereigene positive Veränderung der Zellwände die Weiterleitung des Schmerzimpulses verhindert. Die benötigte Zahl der einzelnen Impulse richtet sich nach dem Krankheitsbild und variiert von Punkt zu Punkt. Die Intensität der Impulse wird so reguliert, dass sie gut toleriert werden kann.


Kontraindikation und mögliche Nebenwirkungen

Wie bei jeder medizinischen Behandlung kann es auch bei diesem orthopädischen Verfahren zu unerwünschten Folgen bzw. Nebenwirkungen kommen.Von einigen Patienten werden die Geräusche bei der Stoßwellentherapie als unangenehm und die Anwendung an sich als schmerzhaft empfunden. Im beschallten Gewebe kann es zu Rötungen, Schwellungen oder Blutergüssen kommen.

In einigen Fällen ist von einer Behandlung grundsätzlich abzuraten:

·      Blutgerinnungsstörung (Bluterkrankheit)
·      Einnahme von Antokoagulantien, vor allem Marcumar
·      Tumorerkrankungen, Krebspatienten
·      Thrombosen
·      Schwangerschaft
·      Kinder im Wachstum
·      Kortisontherapie 3 – 6 Wochen vor Behandlungsbeginn
·      Menschen mit Herzschrittmacher
·      Diabetis


Vorteile der radialen Stoßwellentherapie

70 bis 80 Prozent der Patienten sprechen gut bis sehr gut auf die radiale Stoßwellentherapie an. Diese Ergebnisse konnten durch Studien und Nachuntersuchungen wissenschaftlich bewiesen werden. Besonders bemerkenswert sind die Ergebnisse deshalb, weil die Stoßwellentherapie meist die einzige Therapiemöglichkeiten anstelle einer Operation ist. Das Verfahren hat sich im internationalen Spitzensport bewährt und wird zunehmend auch bei „Nichtsportlern“ erfolgreich eingesetzt.

Hier noch einmal die Vorteile kompakt, auf einem Blick für Sie zusammengefasst:

·      kurze Behandlungsdauer
·      hohe Erfolgsrate (ca. 80%)
·      keine zusätzliche Schädigung des Gewebes
·      reduzierte Medikamenteneinnahme
·      wenig Kontraindikationen
 

Kosten

Die anfallenden Kosten für eine rSWT werden, wie in der Medizin üblich, nach dem Versicherungsstand des Patienten berechnet. Bisher gibt es keine Abrechnungsziffer im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherungen, der für diese Frage zuständige Ausschuss hat beschlossen, die radiale Stosswellentherapie für orthopädische Anwendungen vollständig aus dem Leistungsbereich dieser Krankenkassen herauszuhalten. Die Abrechnung erfolgt daher wie bei einem Privatpatienten nach der Gebührenordnung für Ärzte und beläuft sich auf 45 €.


Privat-Versicherung und Selbstzahler: Die Kosten für die rSWT werden nach der derzeitig gültigen Gebührenordnung für Ärzte berechnet. Es ist darauf hinzu weisen, dass auch die Privatkassen nicht bei allen Erkrankungen die Kosten für die Stosswellentherapie übernehmen, in diesen Fällen erfolgt die Abrechnung analog der Regelung der Gesetzlichen Krankenversicherungen über eine Privatrechnung.